4. Forum für Freizeit und Erholung im Wald

Freitag, 25. Juni 2010, im Hotel Zofingen, in Zofingen

Am 25. Juni organisiert die Arbeitsgruppe Freizeit und Erholung im Wald zum vierten Mal das Forum zum Wissensaustausch zum Thema Freizeit und Erholung im Wald. Sechs Referentinnen und Referenten stellen ihre Projekte und Forschungsarbeiten vor und diskutieren sie mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Der Fokus liegt hauptsächlich auf dem Wald, wir blicken aber auch  über die Waldgrenze hinaus auf die Landschaft.

Programm als PDF

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3e forum taf sur l’accueil et les loisirs en forêt

En bas vous trouvez toutes les présentations des conférences du 3e forum du groupe de travail accueil en forêt le 19 juin 2009 au «Boscal» à Chalet-à-Gobet à Lausanne.

Einladung und Programm
Yves Kazemi: Introduction: Tendances dans le domaine de l'accueil an forêt
Etienne Balestra: Programme des activités d'accueil en forêt de la Ville de Lausanne
Fabien Vogelsperger: Les activités de loisirs dans le Parc régional Chasseral
Patrice Eschmann: Motos en forêt: Entre application de loi et recherche de solution
Frédéric Schneider: La desserte forestière au service de la population
Marc Eyer: Convention pour la course d’orientation des dans le canton de Neuchâtel
Christian Rosset: La planification sylvicole à l’aide du logiciel WIS.2 à Winterthur
Cédric Amacker: Découverte de l’arbre par une approche ludique et pédagogique

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2. taf-Forum vom 6. Juni 2008 in Zofingen

Am 6. Juni 2008 fand in Zofinden das zweite taf-Forum statt. Acht Referentinnen und Referenten Matthias stellten in einer Art «Bazar» ihre Arbeiten, Erfahrungen, Projekte und Praxisbeispiele zum Thema Freizeit und Erholung im Wald vor.

Marcel Hunziker, Eidg. Forschungsanstalt WSL Birmensorf
Evaluation von Lenkungsmassnahmen für Schneeschuhlaufen und MTB
Anhand der Resultate aus mehreren WSL-Studien werden verschiedene Lenkungsmassnahmen für Schneeschuhlaufen und Mountainbiken einander gegenübergestellt und diskutiert. Vortrag als PDF

Tobias Liechti, Burger & Liechti GmbH
Besucherlenkung in einem Auengebiet im Limmattal
Gestützt auf 3 Jahre Erfahrung mit dem Rangerdienst in den Dietiker und Geroldswiler Auen werden verschiedene Methoden der Besucherlenkung vorgestellt und die Vor- und Nachteile diskutiert. Vortrag als PDF

Andreas Bernasconi, Pan Bern
Die Entwicklung der Seilpärke in der Schweiz
Gestützt auf Erhebungen bei den Waldseilparks in der Schweiz und den Seilparkbesucherinnen und -besucher wird eine Übersicht zum aktuellen Stand und zur erwarteten Entwicklung gegeben. Vortrag als PDF

Patrick Bonfils, Bildungszentrum Wald Lyss
Ranger-Ausbildung: Fazit aus dem ersten Lehrgang am BZW Lyss
Am Bildungszentrum Wald in Lyss endete in diesem Frühling der ersten Ranger-Lehrgang mit den Abschlussprüfungen. Welches sind die ersten Erfahrungen und wie sieht die Zukunft aus? Vortrag als PDF

Matthias Stremlow, Bundesamt für Umwelt BAFU
Sensibilisierungskampagne RespekTIERE deine Grenzen
BAFU und SAC starten im Herbst eine breit angelegte Sensibilisierungskampagne, welche dazu beitragen soll, dass sich Wintersportlerinnen und Wintersportler naturschonend verhalten. Vortrag als PDF

Victor Condrau, Institut für Landschaft und Freiraum, HSR
Neue Green Care Erholungsangebote in der Landwirtschaft
Mit einer neuen Methodik, welche die Gestaltung von neuartigen Green Care Erholungsangeboten für periurban-ländliche Räume ermöglicht, sollen gesundheitsfoördernde Effekte erzielt werden. Vortrag als PDF

Florian Boller, Eidgenössische Forschungsanstalt WSL Birmensdorf
Remoteness im Südalpenraum – Chance für den Wandertourismus
In einem Inventar wurden in der Südschweiz Täler und Talabschnitte, die nur zu Fuss durchquerbar sind, charakterisiert. Mit einer Befragung wurden die Bedürfnisse von Wanderern analysiert. Vortrag als PDF

Marcel Hunziker (WSL) und Willi Zimmermann (ETH)
Überblick über die COST-Actions E33, E39 und E45
Vorstellung der verschiedenen Europäischen Forschungsprogramme, welche sich mit dem ThemaFreizeit und Erholung in Wald und Landschaft befassen. Vortrag von Marcel Huziker und Vortrag von Willi Zimmermann

Luisa Vogt, Eidgenössische Forschungsanstalt WSL Birmensdorf
Regionalökonomische Bewertung der Freizeitnutzung in Schweizer Wäldern
Vorstellung eines neuen Forschungsprojektes. Vortrag als PDF

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1.
taf-Forum vom 1. Juni 2007 in Zofingen:
Der Walderholung auf der Spur

Am 1. Juni fand in Zofingen das erste taf-Forum statt. Anhand von acht Referaten aus Forschung und Praxis diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über das Thema Freizeit und Erholung im Wald. Hier finden Sie die Referate zum Download!

Karin Wasem, Hochschule Rapperswil: Regionalökonomische Effekte des naturnahen Tourismus im Schweizer Wald

Mit einer Expertenbefragung ging Karin Wasem der Frage nach, wie sich naturnaher Tourismus im Wald entwickeln und dessen Wertschöpfung verbessern lässt. Die Experten erwarten, dass die Nachfrage nach naturnahen Angeboten in den nächsten Jahren 10 bis 20% zunehmen wird. Im Wald könnten vor allem Führungen und Exkursionen Anklang finden. Bis heute sieht die Forstwirtschaft im naturnahen Tourismus aber kein wirkliches Potential und die Zusammenarbeit mit dem Tourismus ist erst in Ansätzen vorhanden. Wichtig wäre eine Professionalisierung der Angebotsgestaltung und der Vermarktung.

Referat als PDF (84 KB)

Stella Hug, ETH Zürich: Erholung und Stressreduktion durch körperliche Aktivität im Wald und Park

Stella Hug von der ETH Zürich untersuchte in einer Feldstudie das Erholungspotential von körperlichen Aktivitäten in Wald und Park. Bei den befragten Wald- und Parkbesuchern nahmen Stressempfinden und Kopfschmerzen während dem Aufenthalt im Freien signifikant ab. Auch fühlten sie sich danach ausgeglichener. Je länger der Aufenthalt, desto positiver waren die Effekte. Zudem zeigten Sporttreibende im Vergleich zu Spaziergängern signifikant höhere Erholungswerte.

Referat als PDF (4,2 MB)

Dörte Martens, Forschungsanstalt WSL: Vergleich der Wirkung unterschiedlicher Wälder auf Wohlbefinden und Gesundheit

Dörte Martens von der Forschungsanstalt WSL verglich die Wirkung von „gepflegten“ und „verwilderten“ Wäldern auf das Wohlbefinden. Dazu wurden die Probanden einerseits durch unterschiedlich gepflegte Wälder geführt, andererseits wurden ihnen die Waldbilder im Labor präsentiert, während sie auf einen Laufband gingen. Es zeigte sich, dass sowohl in Natura als auch im Labor die „gepflegten“ Wälder einen positiveren Effekt auf das Wohlbefinden der Probanden hatten als die „verwilderten“.

Referat als PDF (5,7 MB)

Thomas Bettler, Pan Bern: Wirkungen des Waldes auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Waldbesucher

Thomas Bettler, Praktikant im Büro Pan, präsentierte eine Literaturstudie zum Thema Gesundheit und Wald. Er stellte fest, dass viele Vermutungen, wenig Wissen und praktisch keine Langzeitstudien vorhanden sind. In Studien belegt wurde, dass der Wald die Luft säubert, den Lärm dämmt, positive Emotionen weckt, Begegnungsorte bietet usw. Eine Auswertung verschiedener Umfragen zum Thema Gesundheit und Wald zeigt, dass rund die Hälfte der positiven Wirkung des Waldes auf das Konto des „geistigen“ Wohlbefindens geht. 40 % der Wirkung betreffen das „körperliche“ und 10 % das „soziale“ Wohlbefinden.

Referat als PDF (6,1 MB)

Tessa Hegetschweiler, Universität Basel: Einfluss der Feuerstellen-Benutzung auf Totholz, Strauchschicht, Boden und Bodenvegetation

Tessa Hegetschweiler von der Universität Basel untersuchte den Einfluss der Feuerstellen-Benutzung auf die Natur. Aufgrund des Holzsuchens gibt es bis 16 Meter rund um die Feuerstelle weniger Totholz als auf Kontrollflächen. Auch Jungbäume (Bratspiesse) gibt es rund um die Feuerstellen viel weniger. Die Tritteinwirkung zieht die Bodenvegetation stark in Mitleidenschaft und führt zu einer Bodenverdichtung und -versauerung. Eine mögliche Massnahme gegen diese Belastungen ist das Deponieren von Restholz aus Holzschlägen in der Nähe von Feuerstellen.

Referat als PDF (1,9 MB)

Marion Kissling, Universität Basel: Einfluss der Erholungsnutzung auf die Fortpflanungsstrategie des Buschwindröschens - und die Langzeitfolgen

Marion Kissling von der Universität Basel untersuchte den Einfluss der Erholungsnutzung auf die Fortpflanzung des Buschwindröschens und stellte fest, dass in intensiv genutzten Waldgebieten Wachstum, Blütenbildung und Samenproduktion reduziert sind. Die Buschwindröschen reagieren auf Trittbelastung und Bodenverdichtung, indem sie sich fast nur noch ungeschlechtlich über Wurzelbildung vermehren. Dies kann tiefgreifende Folgen auf das langfristige Überleben haben. Die Resultate lassen aber aufhorchen, da sie eventuell auf andere (seltenere) Pflanzen übertragen werden können.

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Adrian Schnyder, Amt für Wald, Wild und Fischerei FR: Indemnisation de la fonction d'accueil dans les forêts pbliues organisées en unités de gestion rationnelles

Aus der Praxis berichtete Adrian Schnyder vom Amt für Wald, Wild und Fischerei des Kantons Freiburg. In einem Pilotversuch werden im Kanton Freiburg seit letztem Jahr gewisse Bewirtschaftungsformen für öffentliche Wälder aufgrund von Leistungen zugunsten der Erholungsfunktion durch den Kanton entschädigt. Dazu wurden die Wälder in verschiedene „Erholungs-Kategorien“ eingeteilt. Für jede Kategorie wurden Ziele und Massnahmen für die Pflege formuliert.

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Marcel Murri, Abteilung Wald, Kanton Argau: Freizeitwald Aargau?

Ein spannendes Projekt wurde in den letzten beiden Jahren im Kanton Aargau realisiert. Mittels einer Auswertung vorhandener GIS-Daten wurde festgestellt, dass 75 Prozent der Aargauer Waldfläche höchstens einen Kilometer weit vom nächsten Wohngebiet entfernt liegen, was einen grossen Einfluss auf die Erholungsnutzung im Wald hat. Mittels einer Umfrage bei den Förstern wurden zudem sämtliche Einrichtungen, wie Feuerstellen, Waldhütten, Bikerwege usw., ermittelt. Diese kostengünstige Variante liefert einen wertvollen Überblick über die Erholungseinrichtungen im gesamten Kanton.

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