Wald-Knigge


Die AfW hat gemeinsam mit 20 Organisationen einen Knigge mit zehn Tipps für einen respektvollen Waldbesuch erarbeitet.
 

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Plattform «Freizeit und Erholung im Wald»


Eine Website gibt umfassende Infos zum Thema «Freizeit und Erholung im Wald». Die Redaktion der Seite liegt bei der AfW.
 

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Arbeitsgemeinschaft für den Wald - Geschäftsstelle
Ebnetstrasse 21, 3982 Bitsch VS
Telefon +41 (0)79 456 95 54
E-Mail info@afw-ctf.ch

Agenda

Waldböden im Klimawandel – Wasserverfügbarkeit als Schlüsselfaktor

Runder Waldtisch am Dienstag, 17. März 2026,
an der eidg. Forschungsanstalt WSL

Der Waldboden speichert im Schnitt mehr Kohlenstoff als die oberirdische Biomasse im Wald. Dazu braucht er aber genügend Wasser. Wenn aufgrund des Klimawandels die Trockenphasen häufiger werden, leidet die Wurzelgesundheit, ist die Nährstoffverfügbarkeit verringert und die biologische Aktivität ist reduziert. Als Folge sinkt auch das Potenzial, Kohlendioxid zu binden. Es kann sogar zu einer Freisetzung von Kohlenstoff aus Waldböden kommen. Anpassungen bei der Waldbewirtschaftung sind entscheidend, um die Bodenfunktionen zu erhalten. 

Der Runde Waldtisch, der gemeinsam mit der eidg. Forschungsanstalt WSL durchgeführt wid, rückt die Wasserverfügbarkeit in den Fokus. Am Vormittag stehen verschiedene Referate auf dem Programm, am Nachmittag besuchen wir zwei Demoflächen der WSL im Wald.

Gemeinsam mit Fachleuten beleuchten und diskutieren wir:

  • die zentrale Rolle der Wasserverfügbarkeit für die Waldfunktionen
  • die Folgen von zunehmender Trockenheit für die Waldböden und den Wald
  • die Effekte von Trockenheit auf die Kohlenstoffdynamik in Waldböden
  • die Bedeutung der Mykorrhiza für den Wasserhaushalt im Wald
  • Massnahmen zur Erhöhung der Resilienz von Wäldern gegenüber Trockenheit

Flyer mit weiteren Informationen

Anmeldung bei der WSL

Wald und psychische Gesundheit: Ressourcen stärken, Resilienz fördern

Donnerstag, 23. April 2026, im Gesundheitszentrum in Rheinfelden,
mit einem Waldrundgang

Knapp die Hälfte der Schweizer Bevölkerung zeigt Symptome psychischer Belastungen. Eine Möglichkeit, unsere psychische Gesundheit zu stärken, liegt direkt vor unserer Haustür: Immer mehr Fachkräfte und Gesundheitsanbieter erkennen die heilende Kraft des Waldes. In Gesundheitsförderung, Prävention und Therapie kann er einen wertvollen Beitrag leisten. Was den Wald stärkt, stärkt auch uns: die Fähigkeit, Krisen zu überstehen und gestärkt daraus hervorzugehen. Gemeinsam mit Fachleuten aus verschiedenen Disziplinen tauchen wir ins aktuelle Thema ein, lernen Beispiele aus der Schweiz kennen, erfahren und erleben die positiven Wirkungen des Waldes und diskutieren über die Zukunft eines gesundheitsfördernden Waldes.

Ziele der Tagung

  • Die Teilnehmenden erfahren aus der Forschung, wie der Wald zur Förderung von psychischer Gesundheit beitragen kann.
  • Wir lernen Organisationen und Institutionen kennen, welche sich mit dem Thema Wald und psychische Gesundheit beschäftigen, und diskutieren, wie die interdisziplinäre Zusammenarbeit verbessert und gestärkt werden kann.
  • Die Tagung bietet Plattform, wo sich Waldfachleute und Akteure im Bereich psychischer Gesundheit miteinander vernetzen können.
  • Ausgewählte Beispiele und Projekte werden vorgestellt.

Trägerorganisationen

Die Tagung wird von der Arbeitsgruppe Freizeit und Erholung im Wald, der Stiftung Gesundheitsforum Rheinfelden und dem Netzwerk Psychische Gesundheit Schweiz organisiert und durchgeführt.

Flyer mit weiteren Informationen

Anmeldung

Waldweiden im Mittelland auf dem Vormarsch?

Runder Waldtisch am Dienstag, 19. Mai 2026, in Aarau,
mit Exkursion zu Waldweiden

Grundsätzlich verbietet das eidgenössische Waldgesetz Nutztiere in Schweizer Wäldern. Es gibt aber Ausnahmen. Die Beweidung von Wald gehört zu den unzulässigen nachteiligen Nutzungen, die durch die Kantone bewilligt werden können. Während Wytweiden im Jura und in anderen Bergregionen eine lange Tradition haben, kehren Waldweiden immer mehr auch im Mittelland zurück.

Im Kanton Aargau werden Bewilligungen für Waldweiden nach Abwägung der Interessen der Walderhaltung, der Jagd, der Gemeinde und der kantonalen Fachstellen erteilt. Eine Bedingung ist, dass mit der Beweidung im Wald ein ökologischer Mehrwert geschaffen werden kann, z.B. mehr Strukturvielfalt und mehr Biodiversität bei Pflanzen und Insekten. Derzeit gibt es im Aargau 30 Waldweiden. Für grössere Projekte wird ein Monitoring durchgeführt.

Nach einigen Vorträgen besuchen wir drei Waldweiden. Die schottischen Hochlandrinder von Rolf Treier, Landwirt und Leiter des Forstbetriebs Homberg-Schenkenberg in Zeihen, sind zwischen Mai und November anstelle von Maschinen im Einsatz. Auch die creaNatira GmbH, die seit mehr als 25 Jahren im Naturschutz tätig ist, pflegt Naturschutzgebiete mit Ziegen, Schafen, Wasserbüffeln oder Schottischen Hochlandrindern.

Im Runden Waldtisch der Arbeitsgemeinschaft für den Wald möchten wir Wissen über die Waldweiden vermitteln, Erfahrungen weitergeben, Herausforderungen beleuchten, den Erfahrungsaustausch unter den Kantonen ermöglichen, eine kontroverse Diskussion (pro und kontra) zulassen.

Wir gehen folgenden Fragen nach:

  • Welche Ziele werden mit der Beweidung von Waldgebieten verfolgt?
  • Wo eignen sich Waldweiden und wo nicht? Welche Bedingungen gibt es?
  • Welche Effekte haben Waldweiden auf die Biodiversität?
  • Was sind die Vorteile, was die Nachteile von Waldweiden?
  • Wie sieht eine Waldweide in der Praxis aus?

Flyer mit weiteren Informationen

Anmeldung