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WALD-KNIGGE


Die Arbeitsgemeinschaft für den Wald hat mit 20 Organisationen zehn Tipps für einen respektvollen Waldbesuch erarbeitet.
 

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Arbeitsgemeinschaft für den Wald
Ebnetstrasse 21, 3982 Bitsch VS
Telefon +41 (0)27 927 14 33
E-Mail info@afw-ctf.ch

Agenda

Das Mountainbike: Lösungen sind möglich

Donnerstag, 27. September 2018, Sissach

Das Mountainbiken hat sich vom Trend- zum Breitensport entwickelt und ist nicht nur für den Tourismus, sondern auch für Freizeit und Naherholung wichtig. Elektromotoren erleichtern neuen Nutzergruppen den Zugang zum Mountainbiken. An vielen Orten gehen die Wünsche der MountainbikerInnen und die Vorstellungen von Behörden, WaldbesitzerInnen und anderen WaldbesucherInnen auseinander. Eine Möglichkeit, Nutzungskonflikte in Naherholungsgebieten zu entschärfen, bieten Mountainbike-Routen und Anlagen wie Mountainbike-Pisten, Bikeparks oder Pumptracks. Wichtig für die Realisierung von erfolgreichen und zielführenden Projekten ist die frühzeitige und partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Akteure.

Am Beispiel des Endless-Trails in Sissach diskutieren wir über das Thema (E-)Mountainbiken im Wald und stellen uns unter anderem folgende Fragen:

  • Welche Herausforderungen stellen sich bezüglich Mountainbiken im Wald?
  • Welche Bedürfnisse und Zielgruppen bei den MountainbikerInnen gibt es?
  • Wie kann das Mountainbiken kanalisiert und gelenkt werden?
  • Was kann man mit Infrastrukturen erreichen und was nicht?
  • Was braucht es für ein erfolgreiches Projekt? Welches sind die Schlüsselakteure?
  • Verändert sich mit der Zunahme der E-Mountainbikes die Situation?
  • Wie sieht die Entwicklung des (E-)Mountainbikens für die Zukunft aus?

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Seminar: Monitoring von Freizeitaktivitäten in Wald und Landschaft

Donnerstag, 6. September 2018, Olten

Die Zahl der im Wald und anderen naturnahen Lebensräumen ausgeübten Erholungsaktivitäten nimmt zu und damit verbunden auch die Verschiedenartigkeit der Akteure, die sich zu ganz unterschiedlichen Zeiten an verschiedenen Orten bewegen. Was geschieht wo und wie? Welche Akteurgruppen halten sich wie oft wann wo auf? Oft fehlen auf lokaler Ebene konkrete Erfahrungswerte über Nutzungsintensität, -verhalten und -vorlieben. Am Kurs werden Instrumente und Methoden des Waldbesucher-Monitorings und deren praktische Anwendung vorgestellt. Die Ergebnisse der Monitorings werden ausgeleuchtet und die Konsequenzen für die Besucherlenkung und das Besuchermanagement werden anhand von Beispielen gezeigt. Dabei lernen die Teilnehmenden auch neueste Anwendungen kennen.

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Das Wildschwein: zwischen Faszination und Konfliktpotenzial

Donnerstag, 19. April 2018, in Sissach und Gelterkinden

Seit den 1970er-Jahren haben sich die Wildschweinbestände in den meisten europäischen Ländern stark vermehrt. Auch in der Schweiz hat sich das Wildschwein in den letzten Jahrzehnten stark ausgebreitet. Dabei ist die Entwicklung bei Weitem noch nicht abgeschlossen. Bekannt ist, dass Wildschweine (grosse) Schäden in der Landwirtschaft anrichten können. Weniger bekannt sind die (positiven) Einflüsse der Wildschweine auf das Waldökosystem. Zudem gibt es Unsicherheiten und Fragen bei den Waldbesucherinnen und -besuchern.

Am Runden Waldtisch diskutieren wir über die Einflüsse der Wildschweine auf den Wald und seine Besucherinnen und Besucher. Wir fragen uns unter anderem:

  • Wie sieht die Verbreitung des Wildschweins in der Schweiz aus?
  • Welche Gebiete wird es noch erobern?
  • Welchen Einfluss hat das Wildschwein auf das Ökosystem Wald?
  • Welche Erfahrungen aus Deutschland können für die Schweiz wichtig sein?
  • Wie sind die verschiedenen Waldbesucher vom Wildschwein betroffen?

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Licht und Schatten der 24-Stunden-Gesellschaft im Wald

Donnerstagnachmittag, 26. Oktober 2017, Schloss Schwarzenburg im Naturpark Gantrisch

Ausser an wenigen Orten in den Bergen ist es nachts nirgends mehr wirklich dunkel. Eine Ausnahme bilden bisher die Wälder, die im dicht besiedelten Mittelland oft die letzten Orte erfahrbarer Dunkelheit sind. Immer öfter jedoch finden die Freizeitaktivitäten der urbanen Bevölkerung auch nachts im Wald statt. Am Runden Waldtisch im Naturpark Gantrisch diskutieren wir über die Auswirkungen von künstlichem Licht im Wald und fragen uns unter anderem:

  • Welchen Einfluss hat die 24-Stunden-Gesellschaft auf die Nachtlandschaft Wald?
  • Braucht die natürliche Dunkelheit Schutz?
  • Welche Auswirkungen hat künstliches Licht auf die Waldtiere und die Ökologie?
  • Wie können wir Lichtemmissionen vermindern?
  • Wie wichtig ist das Thema «Licht» für den Wald?

Der Naturpark Gantrisch hat das Projekt «Nachtlandschaft» ins Leben gerufen, mit dem erklärten Ziel, die Lichtemmissionen zu verminden und die natürliche Nachtlandschaft zu erhalten. Die Teilnehmer/-innen sind eingeladen, nach den Referaten einen Apéro zu geniessen und danach mit der Naturpädagogin einen Nachtspaziergang unter dem Motto «vom Licht ins Dunkel» zu machen.

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Seminar: Kosten der Erholung im Wald

Donnerstag, 14. September 2017, Grangeneuve (FR)

Die Erholung im Wald ist für die Waldeigentümer und Forstbetriebe mit erheblichen Kosten verbunden. Angesichts der steten Bevölkerungszunahme und der verstärkten gesellschaftlichen Beanspruchung des Waldes für Freizeit und Erholung stellen sich damit folgende Fragen: Welche Kosten verursachen Freizeit und Erholung im Wald? Wie setzen sich diese zusammen? Welche Faktoren beeinflussen die Kosten massgeblich? Wie werden sie erhoben beziehungsweise rechnerisch ermittelt und wie werden sie in der Betriebsabrechnung ausgewiesen (z.B. BAR)? Im traditionellen Herbstseminar der Arbeitsgemeinschaft für den Wald, das in Zusammenarbeit mit Fortbildung Wald und Landschaft organisiert wird, werden anhand von konkreten Beispielen Erfahrungswerte und Grundlagen zur Kostenermittlung vorgestellt. Anmeldung...

Workshop: «Schaffen wir einen Waldknigge!»

Mittwoch, 10. Mai 2017, an der SANU in Biel

«Konflikte» im Wald sind ein Dauerthema. Überall da, wo sich Menschen begegnen, treffen unterschiedliche (Wert-)Vorstellungen und Motivationen aufeinander. So auch im Wald. Die AfW ist überzeugt, dass viele dieser Konflikte mit ein paar einfachen Regeln entschärft werden könnten. Beim nächsten «Runden Waldtisch» nimmt sich die AfW deshalb diesem Thema an. Zusammen mit ihren Mitgliedorganisationen und ausgewählten Waldnutzern wird sie am 10. Mai 2017 in Biel darüber diskutieren, welche Regeln zu einem respektvollen Umgang mit dem Wald und mit anderen Waldnutzern beitragen. Ziel des Workshops ist ein gemeinsamer «Waldknigge». Interessenten melden sich bitte bei der Geschäftsstelle. Jeder Diskussionsbeitrag ist willkommen!