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Communauté de travail
pour la forêt

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Das Wildschwein – zwischen Faszination und Konfliktpotenzial

Seit den 1970er-Jahren haben sich die Wildschweinbestände in den meisten europäischen Ländern stark vermehrt und ausgebreitet. Auch in der Schweiz hat sich das Wildschwein in den letzten Jahrzehnten stark vermehrt. Dabei ist die Ausbreitung und die Bestandeszunahme bei Weitem noch nicht abgeschlossen.

Allgemein bekannt ist, dass Wildschweine (grosse) Schäden in der Landwirtschaft anrichten können. Weniger bekannt sind die Einflüsse der Wildschweine auf das Waldökosystem. Durch seine Wühltätigkeit spielt es eine bedeutende Rolle bei der Lockerung des Waldbodens und der Schaffung von nackten Bodenstellen, wodurch es für viele wirbellose Tiere Lebensraum und für Pflanzen Keimbetten schafft. Diskutiert wird auch, ob das Wildschwein bei hohen Beständen zu einem Mortalitätsfaktor für bodenbrütende Vögel, Hasen oder andere Säugetiere werden kann.

Wildschweine sind nachtaktive Tiere. Begegnungen mit den Waldbesuchenden sind selten, dennoch fragen sich zum Beispiel Orientierungsläufer oder besorgte Eltern, was bei einer Begegnung mit einem Wildschwein zu tun ist. Wildschweine gewöhnen sich auch an Futterquellen und können in die Siedlungen vordringen, wie Beispiele aus anderen Ländern zeigen.

Am Runden Waldtisch am 19. April 2018 in Sissach und Gelterkinden diskutierten wir über die Einflüsse der Wildschweine auf den Wald und seine Besucherinnen und Besucher. Nachfolgend finden Sie die Präsentationen der Referenten und der Referentin sowie weitere Unterlagen zum Thema.