2. Internationale Konferenz «Landschaft und Gesundheit»
24. und 25. Januar 2012 an der WSL in Birmensdorf
Europaweit führt die Siedlungsentwicklung zu einer Veränderung von Landschaften und dem Verlust von naturnahen Landschaften mit hohem Erholungswert. Die von Bewegungsarmut geprägte Lebensweise unserer Gesellschaft trägt zu Zivilisationskrankheiten bei und die städtische Lebensweise erhöht das Bedürfnis nach Natur, Ruhe und Erholung. Aktuelle Studien erforschen, wie naturnahe Landschaften mit Wäldern oder Fliessgewässern die Lebensqualität der Menschen verbessern und die Folgen der erwähnten Entwicklungen abschwächen können. Im April 2009 fand in Birmensdorf die Konferenz «Erholung und Gesundheit in Landschaft und Wald» statt. Die Folgekonferenz baut auf den Schlussfolgerungen dieser Veranstaltung auf.
Neuer Präsident bei der Arbeitsgemeinschaft für den Wald
An der Delegiertenversammlung vom 31. Mai 2011 in Bülach hat Bernhard
Nievergelt sein Amt als Präsident niedergelegt. Als Nachfolger hat
Roland Furrer das Präsidium übernommen. Roland Furrer, ist 43-jährig,
verheiratet, Vater von vier Kindern und wohnhaft in Möriken AG. Seit
2007 ist er Vorstandsmitglied der AfW. Der diplomierte Forstingenieur
ETH war bis am 31. Mai 2011 beim Verband Waldwirtschaft Schweiz als
Leiter Kommunikation und Mitglied der Geschäftsleitung tätig. Per 1.
Juni 2011 übernahm er im Teilzeitmandat die Geschäftsführung der FSC
Arbeitsgruppe Schweiz. Von 2001 bis 2005 war Roland Furrer
stellvertretender Leiter Kommunikation des Schweizerischen
Bauernverbands in Brugg. Zuvor absolvierte er verschiedene kürzere
berufliche Etappen, unter anderem als wissenschaftlicher Mitarbeiter an
der Professur für Forstpolitik und Forstökonomie der ETH Zürich. «Das
Ausloten und Zusammenführen verschiedener Befindlichkeiten und
Interessen war immer ein Bestandteil meiner Arbeit und stellt für mich
einen Anreiz dar, das Präsidium der AfW zu übernehmen», so Roland
Furrer. «Dazu kommt mein Interesse an politischen, gesellschaftlichen,
wirtschaftlichen und ökologischen Fragestellungen rund um den Wald.»
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Berichte zu den zwei Veranstaltungen zum Thema Waldboden
Anlässlich der DV vom 11. Mai 2010 in Wangen ZH organisierte die Arbeitsgemeinschaft für den Wald (AfW) einen Runden Feldtisch zum Thema «Keine Entwarnung für Waldböden». Auf einer Untersuchungsfläche des interkantonalen Walddauerbeobachtungs-Programms der Kantone AG, BE, BL, BS, FR, SO, TG, ZG, ZH und des BAFU diskutierten die Referenten mit den Teilnehmern über die vielfältigen Belastungen der Waldböden und die Möglichkeiten der Waldwirtschaft und der Politik, den negativen Entwicklungen entgegenzuwirken.
Ein halbes Jahr später, am 18. November 2010, organisierte die AfW gemeinsam mit der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) einen zweiten Runden Feldtisch mit dem Titel «Physikalischer Bodenschutz: zwischen Notwendigkeit und Machbarkeit». Im Zentrum der Referate und Diskussionen stand der Konflikt zwischen einer effizienten Holznutzung und dem gesetzlich verankerten Bodenschutz.
Runder Feldtisch am Dienstag, 31. Mai 2011, in Bülach (anschliessend DV)
Der Binding Waldpreis 2010 ging an die Stadt Bülach, die damit für ihr beispielshaftes und nachhaltiges Grünraum-Management ausgezeichnet wurde. Der Forstbetrieb Bülach hat schon früh die Strategie der Diversifikation verfolgt. Die Wahl der Stadt Bülach als Preisträger des Binding Waldpreises hat eine Kontroverseunter den Fachleuten ausgelöst. Während der Forstbetrieb von Bülachfür die einen ökonomisch erfolgreich, ökologisch durchdacht und sozial vorbildhaft ist, befürchten andere, dass eine Diversifikation der Forstbetriebe zu einer Verzettelung der Aktivitäten, zu einer Überdotierung von Personal und nicht zuletzt zu einer Verteuerung der Holzerntekosten führt.
Beim Runden Feldtisch zum Thema «Diversifizierung in der Forstwirtschaft» wollen wir am Beispiel der Waldpreisträgers unter anderem über folgende Fragen diskutieren:
- Wie sieht das Forstrevier der Zukunft aus? - Welche Vor- und Nachteile bringt eine Diversifizierung? - Hat das Beispiel Bülach Vorbildcharakter oder zielt es in die falsche Richtung? - Wie lässt sich eine Diversifizierung marktwirtschaftlich umsetzen?
Zukunftsmodelle zu Freizeit im Wald – Triple Win Strategie
Seminar, 16. und 17. September 2010, in Lugano
Am 16. und 17. September 2010 fand in Lugano das sechste Seminar in der Reihe «Freizeit und Erholung im Wald» statt. Es stand unter dem Motto Zukunftsmodelle und stellte eine Triple Win Strategie zur Diskussion.
Bericht zum Praxisbeispiel im Nesslerenwald bei Wabern (Bern)
Im Rahmen eines Holzschlages im Nesslerenwald, einem Bundeswald bei Wabern (Bern), kam es zur Opposition der Anwohner inklusive dem Einreichen einer Petition. Erst nach vielen Gesprächen und Begehungen konnte eine Einigung gefunden werden. Im Frühling organisierte die Arbeitsgruppe Freizeit und Erholung im Wald eine Diskussionsrunde am Ort des Geschehens. Vertreter des Waldbesitzers und der Anwohner erläuterten die verschiedenen Wahrnehmungen und Standpunkte und diskutierten die Bedeutung der Kommunikation und Partizipation in der Waldwirtschaft. Der Bericht liegt als PDF vor oder kann bei der Geschäftsstelle in gedruckter Form bestellt werden.
Am 25. Juni 2010 organisierte die Arbeitsgruppe Freizeit und Erholung im Wald in Zofingen zum vierten Mal das Forum zum Wissensaustausch zum Thema Freizeit und Erholung im Wald. Die Präsentationen als PDF:
Bericht zur Doppel-Veranstaltung «Verstärkte Holznutzung: Ökonomie und Ökologie»
In einer zweiteiligen Veranstaltung in Zollikofen und in Liestal ging die Arbeitsgemeinschaft für den Wald (AfW) der verstärkten Holznutzung aus Sicht der Ökonomie und der Ökologie auf den Grund. Die Referenten und Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass Ökonomie und Ökologie im Wald auch bei einer verstärkten Nutzung vereinbar sind. Bei den Detailfragen zu den Rahmenbedingungen, der Rolle des Bundes, der Baumartenwahl, den Bewirtschaftungsformen, den Naturschutzmassnahmen usw. gingen die Meinungen dann aber doch etwas auseinander.
Bülach erhält den mit 200'000 Franken höchstdotierte Umweltpreis der Schweiz für sein beispielhaftes und nachhaltiges Grünraum-Management. Dieses ist ökonomisch erfolgreich, ökologisch durchdacht und sozial vorbildhaft.
AfW-Jahrestagung: Keine Entwarnung für die Waldböden
Dienstag, 11. Mai 2010, in Wangen ZH, anschliessende Delegiertenversammlung
Im Frühling 2009 veröffentlichte das Institut für Angewandte Pflanzenbiologie (IAP) im Auftrag von neun Kantonen und dem Bundesamt für Umwelt den dritten Bericht über die Gesundheit des Waldes. Die Langzeitstudie zeigt, dass sich die Wachstumsbedingungen für den Wald an vielen Orten verschlechtern. Vor allem die hohen Stickstoffeinträge machen dem Wald und seinen Bäumen zu schaffen. Im Runden Feldtisch «Keine Entwarnung für Waldböden» wollen wir über die vielfältigen Belastungen der Waldböden und die Möglichkeiten der Waldwirtschaft und der Politik, den negativen Entwicklungen entgegenzuwirken, diskutieren.
Zwischen Herz und Sägeblatt – Holzschlag im Agglomerationswald
Donnerstag, 25. März 2010 im Nesslerenwald bei Wangen (Bern)
Im Rahmen eines Holzschlages in einem Bundeswald bei Wabern (Bern) kam es zur Oppostion der Anwohner inklusive dem Einreichen einer Petition. Erst nach vielen Gesprächen und Begehungen konne eine Einigung gefunden werden. Anhand dieses konkreten Beispiels sollen die gemachten Erfahrungen aufgezeigt und die Bedeutung der Kommunikation und Partizipation in der Waldwirtschaft diskutiert werden. Vertreter des Waldbesitzers und der Anwohner kommen zu Wort. Die verschiedenen Wahrnehmungen und Standpunkte werden aufgezeigt. Folgerungen für die Praxis werden herausgearbeitet. Anmeldung bis 15. März bei der Geschäftsstelle, info@afw-ctf.ch
Bericht: Ist der Wald ein idealer Ort als Schulzimmer? Runder Feldtisch vom 30. Oktober 2008 in St. Gallen
Bei
diesem Runden Feldtisch in der Waldschule St. Gallen bekamen die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in die Basisstufe der
Waldkinder St. Gallen und diskutierten über die Frage, ob der Wald ein
idealer Ort als Schulzimmer ist. Dabei standen neben den pädagogischen
Aspekten Fragen zur Waldbenutzung und zu den Folgen von Waldschulen für
den Wald im Vordergrund.
3e forum taf sur l’accueil et les loisirs en forêt
En bas vous trouvez toutes les présentations des conférences du 3e forum du groupe de travail accueil en forêt le 19 juin 2009 au «Boscal» à Chalet-à-Gobet à Lausanne.
Bericht zum Runden Feldtisch «Warum macht der Wald gesund?»
Am 17. April 2008 lud die Arbeitsgemeinschaft für den Wald (AfW) zu einem Runden Feldtisch in Bad Ragaz zum Thema «Warum macht der Wald gesund». Die TeilnehmerInnen diskutierten zusammen mit den Referenten Raimund Rodewald (Stiftung Landschaftsschutz), Verena Kesselring (Oberärztin Neurologie, Valens), Josef Bächler (Stiftung Vita Parcours Schweiz) und Remo Widrig (Revierförster von Bad Ragaz) verschiedene Fragen rund um das noch wenig beachtete Thema.
Am 7. März 2008 lud die AfW nach Winterthur zu einem Runden Feldtisch zum Thema «Grosse Holzschläge». Gemeinsam mit Stadtforstmeister Beat Kunz und verschiedenen Referenten diskutierten die 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Hintergründe und die Notwendigkeit von grossen Holzschlägen sowie über die Akzeptanz der Bevölkerung für grosse Holzschläge.
Am 6. Juni 2008 fand in Zofinden das zweite taf-Forum statt. Die Acht Referentinnen und Referenten stellten in einer Art «Bazar» ihre Arbeiten, Erfahrungen, Projekte und Praxisbeispiele zum Thema Freizeit und Erholung im Wald vor. Alle Referate
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La pratique de l’équitation en forêt
Le mercredi 9 avril 2008 legroupe de travail accueil en forêt a invité à une présentation et analyse d’un réseau équestre à la forêt du Combertin au canton de Fribourg. Article du magazine «La Forêt» comme PDF.
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WaldNews vom März 2008
- Reaktionen auf den Rückzug der Initiative «Rettet den Schweizer Wald» - Internationaler Tag des Waldes im Zeichen der verstärkten Holznutzung - Medienmitteilungen aus dem BAFU und von unseren Mitgliedern - Neue Forschungsarbeiten und Publikationen aus der WSL
Am 7. März organisierte die AfW im «Eschenberg» in Winterthur einen Runden Feldtisch unter dem Titel «Grosse Holzschläge – Hintergründe, Notwendigkeit, Akzeptanz». Über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten zusammen mit den Referenten Beat Kunz (Stadtforstmeister), Pius Wiss (Präsident Verband Schweizer Forstunternehmungen), Matthias Gfeller (Stadtrat von Winterthur) Urs Allemann (Kreisförster von Thal im Kanton Solothurn) und Anna Roschewitz (Leiterin Umwelt- und Gesundheitsschutz Winterthur) über das aktuelle Thema.
Der Bericht wird später an dieser Stelle aufgeschaltet.
Am 13. März erschien im «Landbote» ein grösserer Artikel >> PDF
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Initiative «Rettet den Schweizer Wald» zurückgezogen
Nachdem National- und Ständerat eine Revision des heutigen Waldgesetzes abgelehnt haben, zieht Umweltschützer Franz Weber seine Initiative «Rettet den Schweizer Wald» zurück. Der Zweck der Initiative sei erfüllt worden. Damit sind sowohl die Teilrevision des Waldgesetzes als auch die Initiative vom Tisch.