Wald-Knigge


Die AfW hat gemeinsam mit 20 Organisationen einen Knigge mit zehn Tipps für einen respektvollen Waldbesuch erarbeitet.
 

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27. März 2026

Neue Vorstandsmitglieder und neue Mitgliedorganisationen für die Arbeitsgemeinschaft für den Wald

Anlässlich der Delegiertenversammlung vom 24. März 2026 haben die Mitgliedorganisationen der Arbeitsgemeinschaft für den Wald (AfW) drei neue Vorstandsmitglieder ins Komitee gewählt. Eva Lieberherr gab das Präsidium nach sechs Jahren ab. Die bisherige Co-Präsidentin Jerylee Wilkes-Allemann wird die AfW vorerst allein präsidieren.

Eva Lieberherr entschied, sich nach sechs Jahren im Co-Präsidium der AfW aus dem Vorstand zurückzuziehen und sich vermehrt anderen Themen zu widmen. Sie wurde 2020 zusammen mit Jerylee Wilkes-Allemann als Co-Präsidentin der AfW gewählt. Die Professorin am Departement Umweltsystemwissenschaften an der ETH Zürich und Leiterin der «Gruppe Politik Natürlicher Ressourcen» beschäftigt sich schwerpunktmässig mit den Auswirkungen von politischen Programmen und Verwaltungsprozessen auf die Nutzung den Schutz des Waldes, des Kulturlandes, der Gewässer und des kulturunfähigen Bodens. Dieses Wissen brachte sie während den letzten Jahren mit grossem Engagement auch in die AfW ein. «Wir hatten stets eine sehr angenehme und konstruktive Zusammenarbeit», sagte Jerylee Wilkes-Allemann, Professorin an der Berner Fachhochschule, Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (BFH-HAFL), zum Abschied von Eva Lieberherr.

Elena Strozzi, Roland Furrer und Barbara Jud neu im Vorstand

Elena Strozzi stammt aus Biasca (TI) und lebt in Freiburg. Sie ist Ingenieurin für Agrar- und Umwelttechnik (EPFL) und war für verschiedene NGOs (WWF, VCS, Alpen-Initiative, Lungenliga Schweiz) in verschiedenen Funktionen (unter anderem in der Geschäftsleitung) tätig. Seit 2019 ist sie bei Pro Natura für nationale politische Projekte in den Bereichen Raumplanung und Waldpolitik verantwortlich. Sie leitete fünf Jahre lang das Sekretariat der Landschaftsinitiative im Namen der Koalition «Für Natur, Landschaft und Baukultur».

Roland Furrer aus Möriken (AG) war von 2011 bis 2015 Präsident der AfW. Der dipl. Forst-Ingenieur arbeitete in zahlreichen Organisationen wie an der Professur für Forstpolitik und Forstökonomie der ETH Zürich, beim Energieforum Schweiz, beim Schweiz. Bauernverband, bei WaldSchweiz, bei FSC Schweiz und bei der SGS Société Générale de Surveillance SA. 2021 gründete er die Roland Furrer Consulting GmbH. Aktuell hat er verschiedene Mandate inne, unter anderem ist er Geschäftsführer des Verbands Forstunternehmer Schweiz FUS sowie Manager PEFC- & FSC-CoC-Gruppenzertifizierung beim Verband Holzindustrie Schweiz HIS.

Barbara Jud ist wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Schweizer Verband für Raumplanung EspaceSuisse in Bern. Als Juristin berät sie Kantone, Städte und Gemeinden sowie Planungs- und andere Fachleute bei raumplanerischen, bau- und umweltrechtlichen Problemen. Auch Fragen zum Waldrecht werden immer wieder an EspaceSuisse herangetragen, sei es zum Waldabstand, zur Möglichkeit, Anlagen im Wald zu realisieren, oder zum Zeitpunkt, wann um eine Rodungsbewilligung ersucht werden muss.

Die bisherigen Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt: Jerylee Wilkes Allemann als Präsidentin, Paolo Camin von WaldSchweiz, Thomas Hüssy von JagdSchweiz, Maurus Landolt vom Schweizerischen Forstverein und dem Kanton Aargau sowie Christian Stocker von Erbinat.

Fünf neue Mitgliedorganisationen

Weiter wurde auch das Netzwerk der AfW deutlich erweitert. Nachfolgend zum Workshop vor einem Jahr wurden mehrere «Waldorganisationen», die noch nicht Mitglied bei der AfW waren, angefragt für eine Mit­gliedschaft. An der DV vom 24. März durften gleich fünf neue Organisationen aufgenommen werden:

  • Schweizerische Gesellschaft für Wildtierbiologie (war früher schon Mitglied)
  • SwissForestLab
  • PEFC Schweiz
  • Institut für Umwelt und natürliche Ressourcen der ZHAW
  • Bildungszentrum Wald Lyss

«Wir freuen uns sehr, dass unser Netzwerk dank diesen fünf nationalen Organisationen aus den Bereichen Biologie, Forschung, Zertifizierung und Bildung erweitert und verstärkt werden kann», sagt Wilkes-Allemann. Damit zählt die AfW nun 31 national tätige Organisationen zu ihren Mitgliedern.